Wichtige Zollinformationen zur Ausfuhr aus beliebten Urlaubsländern

Wer in die Ferien fährt, bringt nur zu gern Souvenirs mit nach Hause – seien es landestypische Lebensmittel, Spirituosen aus dem Urlaubsort oder auch preiswerte Zigaretten. Die Zollbestimmungen müssen dabei unbedingt beachtet werden, denn die Ausfuhr aus dem Urlaubsland kann spätestens an der deutschen Grenze richtig teuer werden.

Zollbestimmungen kennen

Reist man als Privatperson aus dem Ausland zurück nach Deutschland, so sollte man die wichtigsten Bestimmungen kennen oder sich diese vor Ort im Urlaubsland übersetzen beziehungsweise übersetzen lassen. In den letzten Jahren wurden die Zollkontrollen an den Flughäfen deutlich verschärft – wer Pech hat, wird zu einer Stichprobe aus der ankommenden Urlaubsmasse herausgewunken und muss seine Taschen öffnen.

Auch die Länder der EU haben unterschiedliche Zollbestimmungen

Auch die Länder der EU haben unterschiedliche Zollbestimmungen

Auch nach der Liberalisierung des Binnenmarktes in Europa müssen die Zollbestimmungen beachtet werden. Reist man aus einem anderen EU-Land zurück nach Deutschland oder umgekehrt, kann man meist ohne Beachtung der Bestimmungen technische Geräte, Kunst, Schmuck oder auch Kleidung kaufen. Bei Genussmitteln, die auf verschiedene Weisen besteuert werden, sieht dies jedoch anders aus: Tabak, Kaffee und Alkohol unterliegen hier je nach Reiseland speziellen Bestimmungen.

Erlaubte Mengen beachten

So können zum Beispiel vier Stangen Zigaretten aus Griechenland oder Spanien relativ problemlos nach Deutschland gebracht werden. Reist man aus Bulgarien an, so dürfen maximal 200 Zigaretten mit ins Gepäck – dasselbe gilt übrigens auch dann, wenn man die Zigaretten per Post aus einem anderen EU-Land nach Hause schicken möchte. Entdecken Zollbeamte in einem Paket, das aus Spanien nach Deutschland verschickt wird, beispielsweise 800 Zigaretten, so wird ein Verfahren eingeleitet, das für den Absender am Ende ein teures Unterfangen wird. Noch teurer werden die Bußgelder bei Fernzielen wie Dubai oder den USA. Dass die Ausfuhr von Drogen, Waffen oder archäologischen Gegenständen untersagt und strafbar ist, versteht sich von selbst.

Sachwert und Bargeld

Bei einer See- oder Flugreise dürfen maximal Güter von bis zu 430 Euro pro Person eingeführt werden, die natürlich ausschließlich für den privaten Gebrauch gedacht sind. Bei Auto- und Bahnreisen vermindert sich dieser Betrag auf 300 Euro, bei Kindern liegt die Grenze bei 175 Euro. Beschlagnahmte Ware wird später auf sogenannten Zoll-Auktionen versteigert. Das Mitnehmen von Bargeld ist bis zu einer Menge von 10.000 Euro anmeldefrei.

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